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Reiki

ist das japanische Wort für die universelle Lebensenergie und setzt sich zusammen aus den Worten „Rei“ und „Ki“ und heißt wörtlich übersetzt „universaler transzendenter Geist, geheimnisvolle Kraft, Wesensgrund“. Das „Ki“ ist mit dem chinesischen „Chi“ verwandt, was soviel wie Lebensenergie heißt. Reiki ist keine Religion und an keinen religiösen Glauben gebunden.

Mikao Usui  - Gründer des Reiki

Mikao Usui wurde am 15.8.1865 im Dorf Yago geboren, heiratete später Sadako Suzuki und hatte mit ihr eine Tochter und einen Sohn. Usui war eine Zeitlang Privatsekretär des damaligen Post-/Bahn-/Innen- und Außenministers, der 1920 auch Bürgermeister von Tokyo wurde. Usui soll auch Geschäftsmann und Journalist gewesen sein.
Dr. Usui interessierte sich neben dieser weltlichen Karriere auch schon früh für esoterische Themen. Er reiste nach Europa. Amerika und China und hat Medizin, Psychologie, Religion und Esoterik studiert.Er war Mitglied in einem Zirkel, der sich der Entwicklung von spirituellen Fähigkeiten widmete. Ein Zentrum dieses Zirkels lag zu Füßen des Kurumayamas, westlich von Kyoto.

In den meisten Reikikursen und Büchern wird jedoch folgende Geschichte von Mikao Usui gelehrt:
Der Legende nach wurde Reiki im 19.Jahrhundert von Dr. Mikao Usui, dem Leiter und christlichen Priester an einer kleinen Universität in Kyoto, Japan, „wiederentdeckt“. Er wurde eines Tages von einem Schüler gefragt, ob er alles glaube, was in der Bibel steht. Als er das bejahte, fragte der Schüler ihn, ob er denn schon einmal solche Wunderheilungen wie Jesus sie erbrachte, erlebt habe. Dr. Usui musste dieses verneinen. Bereits am nächsten Tag löste er sein Arbeitsverhältnis und reiste nach Chicago, um dort an der Universität die christlichen Schriften zu studieren. Aber auch hier fand er keine Antwort zu seiner Frage, wie Jesus und seine Jünger die Heilungen zustande brachten. Es war ihm bekannt geworden, dass auch Buddha die Kraft des Heilens besaß. Also ist er wieder zurück nach Japan, um dort die buddhistischen Schriften zu studieren. Nach sieben Jahren endlich fand er in einer alten Sanskrit-Schrift, die von einem unbekannten Jünger Buddhas handschriftlich niedergeschrieben worden war, die Symbole und Beschreibung, wie Buddha geheilt hatte. Da er nun aber nur das Wissen, nicht jedoch die Kraft besaß zu heilen, ging er 21 Tage auf einen heiligen Berg in Japan, um zu fasten und zu meditieren. In der Nacht des 21. Tages sah er plötzlich ein grelles Licht vom Himmel auf ihn zu schnellen. Es traf ihn in die Mitte der Stirn am dritten Auge. Er wurde zu Boden geschleudert und fiel in einen tranceähnlichen Zustand. In diesem Zustand erschienen wie auf einer Leinwand die Symbole in einer goldenen Schrift, die er zuvor schon in einer Sanskrit-Schrift gesehen hatte. Dies war der Schlüssel zu den Heilungen Jesus und Buddhas.
Auf dem Abstieg, den er gekräftigt und nicht mehr schwach wie an den Vortagen, antrat, verletzte er sich den großen Zeh. Er legte seine Hand darauf und die Blutung kam zum Stillstand und der Schmerz hörte auf. In der Herberge, in der er übernachtete, hatte die Tochter des Wirtes Zahnschmerzen. Er legte die Hände auf ihre Wangen und wenige Minuten später ließen die Schmerzen nach und die Schwellung ging zurück.
Nachdem er einige Wochen wieder im Kloster lebte, entschied er sich, ins Bettlerviertel von Kyoto zu gehen, um dort den Kranken zu helfen. Er tat dies sieben Jahre lang. Er schickte die Jungen und Starken hinaus um Arbeit zu suchen. Nach einiger Zeit jedoch kamen sie wieder als Bettler zurück. Sie sagten, sie erhielten einen neuen Namen, fanden Arbeit, manche heirateten sogar. Aber es war ihnen zu anstrengend. Sie kamen mit der Verantwortung nicht zurecht. Dr. Usui war verzweifelt. Er wusste nicht, was er falsch gemacht hatte.
Dann ging ihm folgendes auf: Er hatte vergessen, den Geheilten Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln. Er hatte ihnen nicht gezeigt, was Dankbarkeit bedeutet und wie wichtig sie ist. Und damit begriff er: es reicht nicht, den Körper zu heilen, auch der Geist braucht Heilung. Er hatte die Reiki-Energie verschenkt und anstatt Heilung zu bewirken nur die Bettlermentalität bestärkt, die er eigentlich hatte beseitigen wollen. Dr. Usui zog daraus den Schluß, dass die Reiki-Behandlung nur bei einem echten Energieaustausch wirksam sein konnte. Heilung ist sonst nicht möglich. Wer etwas bekommen hat, muß etwas dafür geben. Tut er dies nicht, verliert sein Leben an Wert. Nach diesen Erfahrungen stellte er die 5 Reiki- Lebensregeln auf:

  • Gerade heute ärgere dich nicht!
  • Gerade heute sorge dich nicht!
  • Sei dankbar für die vielen Segnungen!
  • Verdiene Dein Brot mit ehrlicher Arbeit!
  • Sei freundlich zu deinen Nachbarn!

Dr. Usui bildete viele junge Männer, die ihn auf seinen Reisen begleiteten, zu Reiki-Lehrern aus. Kurz vor seinem Tod um die Jahrhundertwende betraute er schließlich Dr. Churijo Hayashi, einen pensionierten Marineoffizier und einer seiner hingebungsvollsten Schüler mit dem Fortbestand der Reiki-Tradition. Daraufhin gründete Dr. Hayashi eine Reiki-Klinik in Tokyo.

HawayoTakata war eine junge Frau aus Hawaii und kam 1935 nach Japan um sich einen Krebstumor entfernen zu lassen. Während der Vorbereitung zur Operation sagte ihr eine innere Stimme, dass sie nicht operiert werden müsste. Sie besprach dies mit ihrem Arzt und wurde durch ihn in die Hayashi-Heilungs-Klinikgebracht. Dort wurde sie einige Monate täglich mit Reiki behandelt. Ihre Beschwerden linderten sich und sie entschloß sich, selbst Reiki zu erlernen. Nach anfänglicher Ablehnung, da Reiki bisher nur an Männer weitergegeben wurde, durfte sie dann ein Jahr in Japan in Dr. Hayashis Familie bleiben und erlernte Reiki. Sie ging zurück nach Hawaii und war dort erfolgreich als Heilerin tätig.Im Jahr 1938 wurde sie nach weiterem Unterricht auf Hawaii erfolgreich von Dr. Hayashizum Meister des Usui-Systems der natürlichen Heilung eingeweiht.
Im Jahr1941 ernannte Hayashi Frau HawayoTakata in Japan zu seiner Nachfolgerin. Sie kehrte als Meister des Reiki zurück nach Hawaii und wurde eine bekannte und kraftvolle Heilerin, die die westliche Welt mit Reiki bekannt machte.
Bis 1976 war sie, soweit bekannt, die einzige Reiki- Meisterin. Danach begann sie einige ihrer Schüler zum Reiki-Meister auszubilden und einzuweihen. Bis zu ihrem Tod 1980 weihte sie 21 Reiki-Meister ein, darunter auch ihre Enkeltochter Phyllis Lei Furumoto. Kurz vor Takatas Tod übergab sie ihrer Enkeltochter das Vermächtnis, die spirituelle Reiki-Linie der Großmeisterin tradionsgemäß fortzusetzen. Im Frühling des Jahres 1982 wurde von einer Gruppe von Reiki-Meistern mit Phyllis Lei Furumoto in Hawaii auf einem Treffen „The Reiki- Alliance“ gegründet. Hauptanliegen dieser Konferenz war, Phyllis Lei Furumoto als Großmeisterin indirekter Linie von Mikao Usui, Churijo Hayashi und Hawayo Takata anzuerkennen. Außerdem haben sie einige Regeln aufgestellt bezüglich der Reikiausbildungenetc. Mitglieder der Reiki-Alliance haben sich verpflichtet sich an die Preisbindung für die Reikikurse zu halten. Sie sind der Ansicht, dass jeder Schüler Opfer bringen muß, um in Reiki eingeweiht werden zu werden. Die Preise sind für jeden gleich, egal ob der Schüler Arzt oder Student ist. Falls es für jemanden bestimmt ist, in Reiki eingeweiht zu werden, wird ihm schon das nötige Geld zukommen. Seit einigen Jahren gibt es immer mehr Reiki-Lehrer, die nicht der Reiki-Alliance angeschlossen sind und ihre eigenen Preise machen.

Reikibehandlung u. Kurse

Die Reiki- Heilungsfähigkeit kann nur durch einen Reiki-Meister weitergegeben werden. Er öffnet die Kanäle, die für die Reiki-Behandlungen gebraucht werden. Der Reiki-Gebende ist also nur ein Kanal für die Reiki-Energie. Er gibt dadurch nie seine eigene Energie ab, wird also auch nach mehreren Behandlungen nicht geschwächt, sondern eher noch aufgeladen, da die Reik-Kraft durch ihn hindurchfließt. Die Reiki-Energie tritt durch sein Kronenchakra ein und durch seine Hände und Füße wieder aus. Hierbei „saugt“ der Empfänger nur soviel Energie, wie er braucht; man kann also niemals zuviel Reiki bekommen. Bei jeder Reiki-Behandlung werden die Kanäle des Reiki-Gebenden „durchgeputzt“, d.h. je mehr Reiki-Energie durchfließt, desto durchlässiger werden diese Kanäle.

Auf Kirlianfotografien kann man sehr gut erkennen, daß sich die Aura nach einer Reikibehandlung vergrößert.
Auch die "Aura" von Nahrungsmitteln, Pflanzen und Tieren wird nach einer Reikibehandlung größer

Reiki wird in verschiedenen Stufen, den sogenannten Graden gelehrt.

Bereits nach dem 1. Grad, der meist an einem Wochenende gelehrt wird, kann man sich und anderen die Hände auflegen.
Während eines Seminars für den ersten Grad lernt der Teilnehmer zwei Formen des Händeauflegens: Die Eigenbehandlung (man hat sich ja selbst immer dabei und kann sich immer und überall Reiki geben), und die Fremdbehandlung. Während des 1.-Grad-Seminares erhält der Teilnehmer vier Einweihungen.

Mit dem 2. Grad erhält man die Möglichkeit, den nicht-körperlichen Bereichen menschlichen Seins (Psyche, Geist, Seele, Verstand) gezielt Reiki zugeben. Auch lernt man, Reiki zu abwesenden Personen zu schicken ("Fernreiki"). Die Möglichkeit, Fernreiki zu schicken, klingt in vielen Ohren sehr unwahrscheinlich. Es ist jedoch millionfach erprobt und es funktioniert.
Während des 2.-Grad-Kurses werden drei sogenannte "Symbole" gelehrt und der Teilnehmer erhält eine Einweihung.

Der 3. Reiki Grad wird "Reiki-Meister", manchmal auch"Reiki-Meister/Lehrer" genannt. Bei einigen Abzweigungen der Überlieferung wird der Meistergrad in weitere Stufen unterteilt und entsprechend gelehrt. Wer Reiki-Meister der klassischen Art ist, kann andere Menschen in den ersten, zweiten und Meister-Grad einweihen. Die Ausbildung zum Reiki-Meister ist nicht einheitlich geregelt und wird von Meister zu Meister äußerst unterschiedlich gehandhabt.
Jede Stufe in dem Usui System der natürlichen Heilung ist ein in sich abgeschlossener Weg zu Reiki und bietet einen "neuen" Zugang zu Reiki. Die einzelnen Grade lassen sich nur schwer vergleichen. Ein Schüler des zweiten Grades hat ganz andere, eigene Erfahrungen und Einsichten mit den Reiki-Symbolen als ein Schüler des ersten Grades mit seinen mehr oder weniger warmen Händen. Auch ein Reiki-Meister übt und praktiziert weiterhin das Handauflegen des 1. Grades.

Reiki ist mit dem ersten Grad eigentlich schon vollständig. Erst in der jüngeren Zeit ist es dazu gekommen, dass der 2. Grad und der Meister-Grad von vielen Leuten erlernt werden. Entgegen weit verbreiteter Meinung besteht keine Notwendigkeit, die zweite Stufe zu erlernen. Viele Meister heben hervor, dass es viel mehr bringt, sich regelmäßig selbst Reiki zu geben, als sich zu schnell auf den nächsten Reiki-Grad zuzubewegen.

Die Reiki-Einweihungen: In jedem Reiki-Kurs gibt es eine oder mehrere "Einweihungen". Dies ist der für viele rational denkende Menschen am wenigsten nachvollziehbare Teil in Reiki, zumal die Teilnehmer gebeten werden, die Augen zu schließen. Die Einweihungen, von manchen Meistern auch "Einstimmungen" genannt, sind vermutlich der wichtigste Teil von Reiki, denn durch sie wird Reiki "eingeschaltet".
Rein äußerlich betrachtet, führt der Meister dabei an dem Reiki-Schüler ein Ritual aus, welches er von seinem Meister erhalten hat. So wie Menschen verschieden sind, so haben auch die Schüler ganz verschiedene Eindrücke von den Einweihungen: Während die einen nichts besonderes spüren, sind andere tief berührt, weinen, oder machen andere tiefgreifende Erfahrungen während der Einweihungen.
Durch das Ritual wird der Schüler auf "wundersame" Weise mit Reiki verbunden. Manche Meister erklären es so, dass der Schüler wieder an seine in ihm liegende Reiki-Kraft erinnert wird. Andere wiederum führen aus, dass ein "Reiki-Kanal" geöffnet wird oder dass verschiedene Chakren aktiviert werden.

Wie die Erklärung auch heißen mag, letztendlich bleibt dieser Teil von Reiki "unverständlich" in dem Sinne, dass er durch den normal denkenden, linearen Verstand nicht erfasst werden kann.

Die Reiki-Behandlung: Wenn jemand sagt, er "bekomme Reiki", dann meint er meistens, dass er eine "Reiki-Behandlung" erhält. Jeder, der den ersten Reiki-Grad erlernt hat, kann sich und andere Menschen mit Reiki behandeln. So eine Behandlung dauert in der Regel ca. dreißig bis sechzig Minuten. Der Behandelte liegt dabei auf einer bequemen Unterlage (auf dem Boden, einer Massageliege, dem Bett oder dem Sofa),und der Behandelnde legt die Hände auf verschiedene Positionen am Körper des anderen.
Diese Positionen lernt der Behandler während eines Reiki-Kurses. Manchmal unterscheiden sich die Positionen voneinander, die die verschiedenen Meister lehren. Allen gemeinsam ist die Reihenfolge Kopf, Oberkörper und Rücken bei der Behandlung. Eine Reiki-Behandlung hat 12 bis 20 Positionen. Auf jeder Position liegt die Hand drei bis fünf Minuten. Mit der Zeit vertieft sich die Intuition des Reiki-Behandlers, und er setzt selbst Schwerpunkte, wenn er verspürt, dass eine Stelle mehr oder weniger Energie braucht.

Wie heilt Reiki?

Wie genau Reiki funktioniert, ist nicht bekannt. Jeder Reiki-Praktizierende hat seine eigene Erklärung dafür. In Asien ist "Ki" bekannt, und es steht außer Frage,dass Heilen mit "Ki" funktioniert.
Wenn die Hände aufgelegt werden, spüren die meisten Menschen eine wohltuende Wärme, die sich während der Behandlung im ganzen Körper ausbreitet. Manche schlafen bei der Behandlung ein oder fallen in eine Art "Traumzustand" zwischen Einschlafen und Schlafen.
Bekommt man öfter Reiki-Behandlungen, dann fließt dem Körper soviel Energie zu, dass er anfängt Krankheiten auf allen Ebenen zu heilen. Reiki aktiviert die Selbstheilungskräfte und erweckt den "inneren Arzt".

Reiki wirkt auf verschiedenen Ebenen.
Manchmal liegt die Ursache der Krankheitauf einer tieferen Ebene, vielleicht führt eine falsche Einstellung zu dem körperlichen Problem. Dann kann es sein, dass Reiki die Ursache direkt angeht, und man dazu gezwungen wird, sich mit der Ursache auseinanderzusetzen.

Der Reiki-Gebende kann nicht vorhersagen, wie Reiki bei dem Empfänger wirkt, da er keinen Einfluss auf die Heilung hat. Meistens werden zumindest die Hände während der Reiki-Behandlung warm. Dabei muss das Gefühl in der Hand des Empfängers nicht dem des Gebenden entsprechen. Manchmal sind die Hände kalt, während der Empfänger eine wohltuende, tief ausströmende Wärme empfindet.
Generell gilt: Je länger die Erkrankung/das Unwohlsein vorhanden ist, desto mehr Reiki-Behandlungen müssen gegeben werden, bevor sich eine Änderung einstellen kann. Zu Beginn einer Behandlungsserie wird empfohlen, mindestens vier Behandlungen an vier aufeinander folgenden Tagen zu geben, um "den Stein ins Rollen zu bringen."
Manchmal kommt es vor, dass Reiki "die Sache noch schlimmer macht". Das sind dann sogenannte Heilreaktionen, die man schon von der Homöopathie her kennt: Der Körper merkt, dass ihm geholfen wird und beginnt, die krankheitsverursachenden Giftstoffe und Keime aus dem Körper auszuscheiden. Dabei zirkulieren diese noch einmal im Körper, und die ursprüngliche Reaktion wird noch einmal ausgelöst. Diese Art der Symptome jedoch sind im Allgemeinen nur von kurzer Dauer.

Der Reiki-Empfänger erhält durch Reiki mehr Lebenskraft. Das Lebenslicht, die ureigenste Kraft wird verstärkt, der eigene innere Arzt wird geweckt. So ist die Heilung, die durch Reiki passiert, immer individuell auf den Empfänger abgestimmt.
Es ist ein Weg nach Innen, zu sich selbst, ein Weg zum Heilwerden, zum Ganzwerden auf allen Ebenen.

Reiki und Schulmedizin

Viele Menschen finden zu Reiki, weil sie konkrete körperliche Leiden haben, bei denen ihnen die herkömmliche Medizin nicht mehr helfen kann, oder die vorgeschlagenen Eingriffe (z.B. eine Operation) von dem Heilungssuchenden nicht akzeptiert werden. Wie einst die Großmeisterin Takata, so hören sie von verschiedenen alternativen Heilungsmethoden und probieren Reiki aus.
Viele Ärzte haben noch nichts von Reiki gehört und sind genervt von dem "Jahrmarkt der alternativen Medizin". Sie sind Reiki gegenüber meistens nicht sehr aufgeschlossen. Dabei schließen sich die beiden Methoden gar nicht gegenseitig aus: Reiki eignet sich gut zur zusätzlichen Behandlung bei schweren Erkrankungen, die mit schulmedizinischen Heilverfahren behandelt werden. Und manche Erkältung verlässt den Körper nach einigen Reiki-Behandlungen von alleine, ohne dass Medikamente eingenommen werden mussten. Viel häufiger passiert es jedoch, dass man mit regelmäßigen Reiki-Behandlungen viel weniger kank wird und ein allgemein harmonischeres Leben führt.

Die 4 Aspekte des Reiki

Wenngleich sich die meisten Menschen für Reiki interessieren, weil sie körperlich krank sind, so hat Reiki weitere Aspekte, die meistens erst in der laufenden Anwendung von Reiki wichtig werden. Phyllis Furumoto hat die vier Aspekte des Reiki wie folgt beschrieben:

Körperliche Heilung.
Durch wiederholtes Handauflegen werden körperliche Krankheiten geheilt. Dies ist der Aspekt, der den meisten Reiki-Anwendern vertraut ist.

Persönliches Wachstum.
Durch die Reiki-Einweihungen und Reiki-Behandlungen wird auch die Psyche und der Geist des Menschen geheilt. Schlechte Gewohnheiten werden erkannt und verändert. Beziehungen werden vertieft oder aufgelöst. Man lernt sich selbst und seine Bedürfnisse besser kennen und lernt, dies auch anderen gegenüber auszudrücken. Weil Reiki in diesem menschlichen Bereich so gut helfen kann, verwenden viele Therapeuten Reiki in ihrer Praxis.

Spirituelle Lehre.
Wenn ein Schüler regelmäßig Reiki anwendet, dann merkt er, dass die Welt aus mehr besteht, als man sehen kann. Wieso werden die Hände warm bei Reiki? Wie kann es sein, dass Reiki durch Einweihungen weitergegeben wird? Woran glaube ich? Was ist mein Beitrag für die Welt? Der göttliche Funken, der in jedem von uns schlummert, wird für viele durch Reiki erfahrbar.

Mystischer Orden bzw. mystische Ordnung.
Ein mystischer Orden ist eine "Gemeinschaft von Menschen, die die gleiche mystische Erfahrung erleben". Wer Reiki ausübt, erlebt das Wunder der eigenen Heilung. Dies ist ein Aspekt, der vorwiegend von lang praktizierenden Reiki-Schülern erfahren wird. Er beschreibt die Verbundenheit von Menschen mit Reiki untereinander.

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