Rückführung
Es gibt drei Arten von Erwachen:
Das Erwachen eines Individuums aus einem langen nächtlichen Schlaf.
Das Erwachen, wenn ein Individuum einen Wandel durchlebt und erkennt, daß es keinen Tod gibt.
Dann gibt es noch das wichtigste Erwachen:
Das Erwachen, wenn ein Individuum erkennt, daß es nie geboren wurde und nie sterben wird, daß es ein ewiges unsterbliches Wesen ist.
Kennen Sie folgende Frage?
" Warum immer ich?"
Sei es, daß sie immer wieder an den falschen Partner geraten, immer ihren Job verlieren bzw. erst gar keinen finden, immer irgendwie in Geldnot sind, obwohl sie eigentlich ganz gut verdienen, usw. Andere fragen sich:" Warum mache ich mir immer soviel Sorgen um alles?"- " Warum opfere ich mich so für meine Mitmenschen auf, obwohl ich das eigentlich gar nicht will und viel lieber etwas für mich tun sollte?"- "Warum habe ich Probleme mit meinem Eßverhalten, bin zu dick oder zu dünn?" Es gibt aber auch Menschen, die sich fragen, woher ihr Interesse an ein bestimmtes Land kommt oder warum sie sich z.B. so gut in Kräuterheilkunde auskennen, ob sie ihren Partner in einem früheren Leben schon einmal gekannt haben usw.
Manche sind aber auch einfach nur neugierig, ob sie schon einmal gelebt haben. Bei all diesen Fragen kann eine Rückführung gute Dienste leisten.
Bei einer Rückführung wird der Klient durch Hypnose, Meditation oder Phantasiereisen in einen Trancezustand gebracht. Dabei tauchen Bilder in seinem Kopf auf, die ihm bei der Beantwortung seiner Fragen helfen können. Diese Bilder können selbstverständlich auch aus dem jetzigen Leben kommen, z.B. aus der Kindheit, dem Säuglingsalter oder sogar aus der vorgeburtlichen Zeit, wenn das angesprochene Problem in dieser Zeit ihren Ursprung hat. Der Klient ist in der Lage, sich während der ganzen Sitzung mit dem Rückführungsleiter, der ihn durch diese Zeit führt, zu unterhalten. Er ist also nicht komplett ausgeschaltet, sondern hat lediglich den Zustand erreicht, in dem er Zugang zu seinem Unterbewußtsein hat.
Eine Rückführung ist für jeden geeignet, der keine psychischen Probleme hat, die in die Hände von Fachärzten gehören. Man muß auch nicht unbedingt an Wiedergeburt glauben, man muß nur neugierig und offen sein für neue Wege. Dann macht man bestimmt eine beeindruckende Erfahrung, die man sein ganzes Leben lang nicht mehr vergißt.
Inkarnation heißt „Fleischwerdung“
Reinkarnation ist die „Wiederfleischwerdung“
Exkarnation bedeutet die Freilassung der Seele vom Körper, also der körperliche Tod.
Das Thema der Wiedergeburt interessiert die Menschheit schon seit Jahrtausenden, wurde schon immer heftig diskutiert, ohne jedoch einen abschließenden Beweis erbringen zu können, daß Wiedergeburt existiert oder auch nicht existiert. Dieses macht das Thema immer wieder spannend. Selbst unsere moderne Forschung und Wissenschaft kann diese Frage nicht einmal ansatzweise befriedigend erklären. Für viele Kulturen und Religionen ist die Wiedergeburt eine Selbstverständlichkeit und eine wichtige Grundlage der Lebensphilosophie und der persönlichen Ethik. An Reinkarnationen glauben viele Religionen z.B der Hinduismuns, der Jainismus und der Buddhismus. Aber auch im Judentum, Christentum und im Islam sind Quellen zu finden, die auf Wiedergeburt schließen lasssen.
Einige Reiligionen lehren, daß sich die Seele mit jeder Inkarnation weiterentwickeln kann. Sie nimmt sich vor ihrer Inkarnation in Abstimmung mit ihren Ratgebern bzw. Helfern ein „Ziel“ vor, das sie im nächsten Leben erreichen will. So läßt sich auch erklären, warum es Menschen gibt, die vom „Schicksal“ schwer geschlagen sind oder welche, die immer „Glück“ im Leben haben.
Jedem Menschen bzw. jeder Seele wird das Lebensprogramm so geschrieben, daß es seine Ziele erreichen kann.
Was nicht unbedingt bedeutet, daß alles vorherbestimmt ist. Der eine lernt seine Lektion schneller und bewältigt sie besser, der andere braucht länger und mehr Übungsaufgaben, um seine Lektion zu lernen. Es gibt Menschen, die sich vom Tellerwäscher zum Millionär hocharbeiten, andere bleiben Tellerwäscher. Und der hartherzige Millionär, der auf seinem Geld sitzt und keinem anderen etwas gönnt, wird vielleicht sein ganzes Leben lang nie richtig glücklich sein, die richtige Beziehung finden o.ä. Und der Tellerwäscher, der seine wenigen Kröten noch mit anderen teilt, fühlt vielleicht innerlich mehr Glück und Zufriedenheit, hat eine liebende Frau und Kinder usw.
Karma
Das Karma ist ein Ursache-Wirkung-Gesetz. Demnach hat alles, was wir denken und tun, egal ob positiv, negativ oder neutral, eine Wirkung auf unser späteres Leben. Entweder in unserem jetzigen oder einem unserer nächsten Leben. Das sollte uns zu dem einfachen Lebensleitsatz führen: „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“ Das kann man sich so vorstellen, wie wenn man jeden Abend ins Bett geht und morgens wieder aufsteht und da weitermachen muß, wo man gestern aufgehört hat. Man wacht dort auf, wo man sich gebettet hat, im Luxusappartement oder unter der Brücke. Genauso kann man sich das mit dem Folgeleben nach dem Tod vorstellen. Man macht da weiter, wo man im letzten Leben aufgehört hat, mit einer neuen Aufgabe oder immer noch mit der alten. Nur daß man sich an manche Dinge nicht mehr erinnern kann, sich vielleicht nur wundert, wieso man sich so für ein bestimmtes Land interessiert, bestimmte Talente, Interessen oder Fähigkeiten hat.
Oft sagt mir der Bauch, was das richtige für mich ist, auch wenn der Verstand dagegen ist. Der Bauch ist eher mit dem Unterbewußsein verbunden, als der Kopf. Und unser Unterbewußtsein kann sich oft erinnern, was das beste für uns ist.
Selbstverständlich sollte die Karma(Ursache-Wirkung) - theorie keinesfalls dazu führen, daß wir sagen, wenn wir einen Bettler am Straßenrand sehen: „Dem geb ich nix. Der hat sich sein Leben ja selbst so ausgesucht“. Denn vielleicht ist es ja eine meiner Aufgaben in diesem Leben, gerade diesem Bettler zu helfen! Unsere Seele spricht sich übrigens auch vor seiner Reinkarnation ab, mit welchen anderen Seelen sie im nächsten Leben wieder in Kontakt treten will. Hierbei kann es dann gut passieren, daß die Mutter in diesem Leben der Liebhaber, der Nachbar oder auch der ärgste Feind im nächsten Leben sein wird oder so.
Wie lange „schwebt“ die Seele nun eigentlich zwischen zwei Inkarnationen im Äther?
Das ist völlig unterschiedlich. Das kann z.B.500 Jahre dauern oder auch nur einige Monate. Man hat jedoch festgestellt,daß in den letzten Jahren die Seelen immer schneller inkarnieren, da sie sich ja nicht vermehren, es aber immer mehr Menschen auf der Erde gibt, die ja alle eine Seele brauche. Früher konnte sich eine Seele lange Zeit lassen, um wieder zu reinkarnieren, heute muß sie sich etwas beeilen.
Man muß aber nicht an Reinkarnation glauben, um eine Rückführung zu unternehmen, denn es gibt noch eine andere, von eher technisch interessierten Menschen leichter verständliche Theorie.
Die Therorie des morphogenetischen Feldes.
Das morphogenetische Gesetz ist mit dem Internet vergleichbar. Alle Menschen, Tiere, Pflanzen und immaterielle Dinge wären Computer, die miteinander verbunden sind und ständig untereinander Informationen austauschen.
Bei einer Rückführung ist das so, als ob man sich über ein Terminal in dieses große Netzwerk einloggt und gezielt nach betimmten Informationen sucht. Wenn man an Wiedergeburt glaubt, könnte das bedeuten, daß man Informationen aus einem anderen Leben bekommt. Jeder neue Mensch wäre demnach ein neuer Computer, der aus dem Netzwerk das Betriebssystem eines anderen Computers aufgespielt bekommt. Glaubt man nicht an Wiedergeburt, kann man es sich so vorstellen, als greife man einfach auf eine alte Datei zu, die noch irgendwo im Betriebssystem gespeichert ist und zum eigentlichen Betriebssystem paßt. Allerdings sendet das morphogenetische Netzwerk auf einer solch hohen oder verschlüsselten Frequenz, daß wir sie mit unseren elektronischen Empfängern nicht nachweisen können, sondern nur unser Unterbewußtsein sie empfangen kann. Denn es verfügt über einen Spezialempfänger und kann sie abhören.
Wie läuft nun eine Rückführung mit Ihnen ab?
Zuerst einmal unterhalte ich mich mit Ihnen, um zu erfahren, warum Sie die Rückführung machen wollen. Danach führe ich Sie mit Hilfe von Hypnose in einen angenehmen Trancezustand. Ich führe Sie dabei lediglich in eine leichte bis mitteltiefe Hypnose, damit Sie alles mitbekommen und sich später auch an alles erinnern können. Wenn Sie einen ausreichenden Trancezustand erreicht haben, rufen wir eine Helferfigur, die Sie bei der Rückführung begleitet und Ihnen unter Umständen Fragen beantworten kann, die Sie nicht beantworten können. Diese Helferfigur kann männlich oder weiblich, jung oder alt, kann eine menschliche Gestalt haben oder auch ein nichtmenschliche Gestalt haben. Aber auf jeden Fall sollten Sie sich mit ihm wohlfühlen.
Ich überlasse Ihrem Unterbewußtsein die Wahl, welches Leben für Ihr Thema wichtig ist. Dies kann sowohl ein früheres Leben sein, als auch nur eine frühere Zeit in Ihrem jetztigen Leben bis hin zu Ihrer vorgeburtlichen Zeit.
Es gibt verschiedene Zustände, in denen Sie Ihre Rückführung erleben können:
Entweder Sie fühlen sich voll und ganz in das frühere Leben hineinversetzt und nehmen alles wahr, was diese Person im früheren Leben erlebt und gefühlt hat. Sie können alles erleben, fühlen, hören, sehen oder sogar riechen, was um Sie herum geschieht.
Oder Sie sehen Ihr früheres Leben wie einen Film. In diesem Zustand ist es recht einfach, zwischen bestimmten Ereignissen hin- und her zu springen, bestimmte Details heranzuzoomen oder auch bestimmte Zeit zu überspringen.
Es kann aber auch sein, daß Sie sich an das frühere Leben erinnern können, als sei Ihr Gedächtnis einfach um einen riesigen Teil erweitert worden. Es ist gerade so, als sei es gestern passiert.
Seltener kann es vorkommen, daß das Unterbewußtsein die Kontrolle über Ihre Stimme übernimmt und antwortet und Sie sich einfach nur zuhören. Sie fühlen sich dabei eher wie ein unbeteiligter Zuhörer. Diese Variante kommt allerdings sehr selten vor.
Es kann auch passieren, daß Sie Ihr früheres Leben wie eine Diashow erleben, in der Sie zu Ihrem Thema passende Bilder sehen. Es können auch spontan Jahreszahlen oder Namen vor Ihrem inneren Auge erscheinen, die Ihr Wissen vervollständigen.
Es kann auch sein, daß Sie während einer Rückführung zwischen mehreren Leben hin- und herspringen.
Oft sucht sich das Unterbewußtsein als erstes ein Leben aus, in das es einfacher hinübergleiten kann, um danach in das Leben zu springen, das für Ihr Thema relevant ist. In manchen Leben kann man sich besser an Einzelheiten erinnern als in anderen Leben. Das ist wie im jetzigen Leben. An manche Ereignisse kann man sich halt besser erinnern als an andere. Meistens hat man während einer Sitzung Gelegenheit, zwei Leben zu besuchen. Es kann aber auch passieren, daß man die ganze Zeit nur in einem Leben bleibt. Oder auch durch drei Leben geht. Es kann aber auch sein, daß man während mehrerer Sitzungen nur ein einziges Leben durchgeht, wenn dies für Ihr Thema wichtig ist.
Eine Rückführung dauert ca.60-90 Minuten.
Eine Rückführung ist für das Unterbewußtsein ungefähr so anstrengend, wie wenn man konzentriert Mathematikaufgaben löst. Außerdem können auch Gefühle wie Wut, Trauer, Verärgerung oder Freude, die während einer Rückführung auftauchen können, eine gewisse Anstrengung bedeuten. Sie merken aber selbst ganz genau, wann Ihre Konzentration nachläßt und es Zeit wird, dieRückführung zu beenden.
Nach der Rückführung hole ich Sie wieder in die Gegenwart zurück. Danach folgt ein Nachgespräch, in dem die gesehenen Erinnerungen noch einmal besprochen werden, um sie gegebenenfalls besser einordnen zu können und um offene Fragen zu klären.
Falls später noch Fragen auftauchen, können Sie sich gerne weiterhin an mich wenden. Ich nehme grundsätzlich keine Rückführungen auf Tonträger auf, da während dem erneuten Anhören starke Gefühle auftauchen können, aus denen ich Sie während einer Rückführung herausholen könnte, mit denen Sie jedoch beim Abspielen normalerweise alleine sind. Außerdem kann es sein, daß Sie während dem Abspielen wieder in eine Trance fallen, aus der Sie evtl. alleine nicht herauskommen.
Abgesehen davon, sind viele Menschen während einer Rückführung oft abgelenkt und nicht so offen, wenn sie wissen, daß das Ganze aufgenommen wird. Sie denken vielmehr nach, wie sich das jetzt anhört und ob man das jetzt so sagen kann, als wenn nichts aufgenommen wird. Aus demselben Grund führe ich auch keine Rückführungen im Beisein von anderern Personen durch.
Ich führe keine Rückführungen bei Minderjährigen durch. Auch nicht bei psychisch Kranken, die sich in Behandlung befinden, ohne Zustimmung ihres Arztes.